
Ein Bürgermeister ist Dienstleister für seine Bürgerinnen und Bürger, denn diese zahlen dessen Gehälter und haben somit einen Anspruch auf die bestmögliche Betreuung. Ein Bürgermeister ist als erster Repräsentant des Bürgers üblicherweise ein Vorbild für seine Gemeinde, nicht so jedoch in der osthessischen Gemeinde Schenklengfeld. Denn dort ist der Bürgermeister ein schlechtes Vorbild, geht er doch mit schlechtem Beispiel voran. Offensichtlich führt der Rathauschef, der seine Gemeinde fit für die Zukunft machen möchte, in seiner Gemeinde Privatfehden aus ganz persönlicher Raison.
Ein Bürgermeister ist als gewählter demokratisccsher Vertreter dem Wohle der Bürgerinnen und Bürger verpflichtet und für das Wohl der Gemeinde verantwortlich. Gemeinde bedeutet sämtliche Mitglieder einer Gemeinde - ohne jegliche Ausnahme. Seine Amtsführung und der Umgang mit den Bürgern setzt stets tadelloses Verhalten voraus.
Der Amtsinhaber hat durch sein fortgesetztes Fehlverhalten der Demokratie einen Bärendienst erwiesen, tritt er die Demokratie durch sein Verhalten buchstäblich mit Füßen. Wer mit Problemen nicht anders umgehen kann, ist für ie Demokratie nicht zu gebrauchen und hat in einer Demokratie nichts zu suchen. Sein Walten beweist ganz offenkundig, was er von Demokratie verstanden hat: nämlich nichts.
Demokratie ist nicht das Versprechen auf Fehlerfreiheit,aber Demokratie bietet die Möglichkeit, einmal gemachte Fehler auf gewaltfreie Weise zu korrigieren.
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