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Samstag, 30. April 2022

Der Bürgermeister der etwas anderen Art

Carl Christoph Möller Suffkopp


In der osthessischen Gemeinde Schenklengsfeld hat dem Vornehmen nach alles andere als das Wohl des Bürgers im Auge, soll er doch ein etwas anderer Bürgermeister sein Amt zum Nachteil und Schaden von Bürgern ausüben und sich bei seiner Waltung und Einwirkung ganz ungewöhnlicher Methoden zu bedienen weiß. Das Wohl des Bürgers ist dort offensichtlich nur dasjenige, was seinen Vorstellungen entspricht, welche sich an seinen ganz persönlichen Zwecken bemessen.

Die Person soll der Herr über einé Truppe junger Männer sein - im Ort wird auch von Kirmestruppe gesprochen - welcher er sich immer wieder und über einen langen Zeitraum für seine Zwecke gefügig gemacht und für seine persönlichen verbrecherischen Ziele instrumentalisiert haben. Dabei weiß er sich für seine Zwecke trefflich gefügig gemachter Handlanger, zumal junge Menschen darunter, zu bedienen. Es soll den Amträger beträchtliche Zeit, Geld und Mühen gekosten haben, diesen geselligen Freundeskreis aufzubauen, zu fördern und zu finanzieren, welchen er nun gezielt für seine persönlichen Zwecke einzusetzen weiß.

Der dubiose und abwegige Amtsinhaber, der offenbar vor nichts zurückschreckt, glaubt Nachbarn - sofern sie aus seiner Sicht günstige Lage und einer seiner Kirmesburschen dort wohnt - einnehmen, gefügig machen und für seine verbrecherischen Ziele instrumentalisieren zu müssen. Menschen aus der Gemeinde, welcher er vorsteht, sind dabei für die skrupellose Person regelmäßig dann von besonderem Interesse, sofern sie eine bevorzugte Wohnlage zu dem von ihm nicht beliebten Personen einnehmen, damit sie vor deren Häusern als Unruhestifter auftreten und Quelle des ewigen Verdrusses fungieren können.

Als besonders Umriebbiger seiner Handlanger soll sich dabei ein 21-Jähriger Kirmesbursche aus der Straße, in der dank seiner Einwirkung das Glück vollkommen abhanden gekommen ist, hervortun, welcher für die Person ebenfalls aufgrund der räumlichen Wohnlage zu einer Person von besonderem Interesse, welchen er als ewigen Provokateur einzusetzen pflegt für seine Zwecke allzugern und bevorzugt zu mißbrauchen pflegt. Diesem traurigen und auch finanziell gefügig gemachten Handlanger scheint man noch erklären zu müssen, daß ein Nachbar nicht dazu da ist, auf Geheiß Provokation bis zum Abwinken vor der Haustür zu betreiben.

Zudem soll der skrupelose Beschuldigte Verwahrlosung als munteres Gesellschaftsspiel betreiben, bei dem jeder junge Mann aus der Gemeinde gerne mitmachen kann, sofern er mobil mit einem Kraftfahrzeug unterwegs ist.

Donnerstag, 28. April 2022

Macron - ein Präsident auf Zeit

Macron am Eiffelturm


Die Präsidentschaftswahl in Frankreich hat Amtsinhaber Macron zwar gewonnen - ein Triumph ist es für ihn aber nicht, denn das Land ist tief gespalten. Der Schein des Wahlsieges von Macron trügt. Dieser Präsident ist gewählt worden, weil die Linken in Frankreich nicht die Rechtsradikalen von Le Pen nicht an der Macht wollten. Die Mitte gibt es kaum noch in Frankreich. Es gibt nur noch Links und Rechts. Frankreich hat sich während der Amtszeit von Macron radikalisiert.

Jedenfalls hat Macron eine zweite Chance bekommen und es hängt nun von ihm und seiner Amtsführung ab, was er politisch daraus macht. Die Bevölkerung darf in der weziten Amtsperiode gespannt sein, ob es Macron gelingt, soziale Belange und Wirtschaftsinteressen positiv zu verbinden. Aber dazu ist er auch auf die Hilfe der Wirtschaftsbosse angewiesen. Und ob für diese der soziale Frieden in einem Land genügend Bedeutung hat, darf bezweifelt werden. Wenn es irgendwo "mulmig" wird, wird halt die Firma stillgelegt und das Geld anderswo angelegt. Das machen mittlerweile sogar Mittelstandsbetriebe, nicht nur die großen Konzerne.

Überhaupt muss sich Europa als gesamtes überlegen, ob die Staaten und die Industrie weiterhin so auf "Globalisierung" setzen oder versuchen viele Produktionen wieder nach Europa zu holen. Denn was nützt etwas billigere Produktion, wenn nicht mehr genug zahlungsfähige Kunden da sind.

Mit einigen Bedenken darf man nun in Frankreich die Parlamentswahlen in einige Wochen abwarten. Und dann wird man in Frankreich sehen, wie und ob regiert werden kann. Mit Schrecken las ich heute das unter 30% der Franzosen sich zu Europa bekennen. Damit an letzter Stelle in Europa. Es gibt mehr Ungarn , Polen, Tschechen, Slowaken, die sich zu Europa bekennen.

30 Prozent der Franzosen sind erst gar nicht zur Wahl gegangen. Was wäre das Ergebnis in Frankreich gewesen hätte es wirklich ein freie Präsidentschaftswahl wie bei in Deutschland gegeben hätte?

Mittwoch, 27. April 2022

Tesla-Chef Elon Musk will Twitter kaufen

Twitter Nachricht

Für fast 44 Milliarden Dollar kauft Tesla-Chef Elon Musk den Kurznachrichtendienst Twitter. Der Deal sorgt bei manchen Analysten für Begeisterung: Sie hoffen, dass dank Musk Twitter für Influencer attraktiver wird.

Es gibt sie noch, die guten Nachrichten und so haben viele dem guten Elon natürlich beide Daumen bei der Übernahme von Twitter gedrückt. Das diese Person der reichste Mensch der Welt ist kann sich dabei nur positiv auswirken. Schon immer war es von großem Vorteil für die Allgemeinheit wenn möglichst viel Macht auf einen einzelnen Menschen konzentriert war. Nach dem Mark Zuckerberg mit Facebook die Welt schon zu einem noch besseren Ort gemacht hat, kann es nur gut für die Menschheit werden, wenn jemand Twitter besitzt, der zwar ein Marketing-Genie ist, menschlich aber wie ein Prol mit der geistigen Reife eines 12-jährigen wirkt.

Elon Musk ist genau die richtige Person, um seine Ansicht von “free speech” zu unterstützen: weiß, männlich, reich, privilegiert, ohne Behinderung, den ganzen Tag mit Trashtalking beschäftigt, oder mit der Vermarktung von eckigen Autos und damit, Millionär:innen ins All zu schießen. Diese Person spielt nach eigenen Regeln und wird nun als einzelner Mensch die Macht über eins der wichtigsten Medien unserer Zeit haben. Er scheint überheblich und naiv, wenn er annimmt, dass er damit etwas für die Gesellschaft tut - denn von gesellschaftlichen Themen der Normalbürger:innen hat er absolut keine Ahnung.

Musk will zukünftig die Zensur sichtbar machen. Demokratie ist sozialer Wandel und Meinungsfreiheit. Die Funktion der Zensur die Herrschenden zu schützen wird sichtbar werden. Die Herrschenden werden durch mehr Meinungsfreiheit angreifbar. Demokratischer Wandel wird möglich gemacht. Demokratie kann so endlich wieder die Lebensituation der Menschen verbessern. Die Übernahme von Twitter durch den reichsten Mann der Welt zeigt vor allem die aktuelle Konzentration von Macht in immer weniger Händen. Diese Entwicklung als etwas Positives zu feiern, ist mehr als bedenklich.

Hate Speech und Verschwörungstheorien gehören nicht zur Meinungsfreiheit. Sie zerstören hingegen den politischen Diskurs und damit die Demokratie. Genau das ist das Ziel von Musk, der nicht weniger gefährlich zu sein scheint wie Trump und Putin. Wer über diese Privatisierung jubelt und mit Musk zusammen die drohende Freigabe von Hassrede, Verleumdung, Verschwörunundgstheorien Fake-News als Meinungsfreiheit deklariert, der hält auch die Übernahme eines Froschteiches durch Störche für einen Akt der Förderung von Artenvielfalt.

Dienstag, 26. April 2022

Macron gewinnt Präsidentenwahl deutlich


Die Mehrheit für Macron ist deutlicher als erwartet ausgefallen. Im ersten Wahlgang haben die Franzosen nach politischer Präferenz abgestimmt. Im zweiten Wahlgang eher nach staatsbürgerlicher Vernunft.

Die Motive für das Abstimmungsverhalten der Wähler beider Kandidaten sind nicht monolithisch. Am Ende zählt aber nun das Ergebnis. Viele Franzosen haben Macron als das kleinere Übel gewählt und weil sie eine Rechtspopulistin als Präsidentin verhindern wollten. Gut so, daß mit Macron weiterhin ein "Europäer" an der Spitze Frankreichs steht und der auch zu europäischen Werten steht.

Die Präsidentschaftswahl in Frankreich hat Amtsinhaber Macron zwar gewonnen - ein Triumph ist es für ihn aber nicht, denn das Land ist tief gespalten. Macron ist nach der Denkzettelwahl nun ein Präsident auf Bewährung. Wenn Macron nicht liefert, droht ihm schon bald der nächste Denkzettel. Die Zeit bis zu den Parlamentswahlen wird angespannt. Macron muss seine Versprechen einlösen und liefern. Sonst bekommt er im Juni einen Denkzettel.

Das ist gerade nochmal gutgegangen. Bei aller Euphorie über den Wahlsieg Macrons darf man nicht vergessen, daß Frankreich ein tief gespaltenes Land ist, was diese Wahl auch deutlich gezeigt hat. Frau Le Pen hat bei der Wahl deutlich zugelegt.

Marine Le Pen ist das Relikt eines überkommenen Jahrhunderts. Eine Präsidentin Le Pen hätte Frankreich in die finsteren Zeiten des Nationalismus des vorigen Jahrhunderts zurückgeworfen. Sie hätte die europäische Kooperation in Blockade umgewandelt und Krisen ausgelöst, welche Europa schwer geschadet hätten. Le Pen hätte Frankreich vor eine Zerreißprobe gestellt, mit ungewissen Ausgang.

Für die Nato und die EU hätte es eine ungeahnte Schwächung bedeutet, eine Schwächung, die vor allem die Franzosen schmerzlich erfahren hätten. Frankreichs Stärke resultiert aus der EU, nicht von seinen Atomwaffen.


Das Ergebnis dieser Wahl läßt sich recht einfach zusammenfassen:


Die Bevölkerung von Frankreich hat bei der Wahl dem Amtsinhaber Emmanuel Macron das Vertrauen geschenkt und wiedergewählt, weil für die Präsidentenwahl kein geeigneterer Kandidat zur Verfügung gestanden hat, der den Menschen mehr soziale Gerechtigkeit und eine sozialere Gesellschaft versprochen hätte, und weil sie keine Rechtpopulistin wie Marine Le Pen, welche jedoch in der Wählergunst stark aufgeholt hat, an der Macht sehen und mit ihrer Wählerstimme verhindern wollten.



Macron muss nun den Spagat hinbekommen, einerseits die EU-Interessen zu befriedigen und anderseits die eigenen Bürgerinnen und Bürger nicht zu verprellen. Das Problem in Frankreich ist, daß diese Interessen vielfach diametral in der Zielrichtung auseinanderliegen. Während beispielsweise Asselborn ununterbrochen illegale Migranten in die EU hereinwinken möchte, verkommen viele französischen Städte mittlerweile zu Ghettos und sozialen Brennpunkten und vielen Franzosen haben genug.

Macron hat es bisher nicht geschafft die illegale Migration in den Griff zu bekommen und dies ist natürlich eine politische Steilvorlage für Le Pen. Macron möchte den Sozialleistungen und der Rente kürzen, was im Sinne der EU gut ist, weil Frankreich dann eher finanztechnisch in das EU-Fahrwasser kommt. Viele Bürger möchten aber keine diesbezüglichen Einschnitte und finden mit Le Pen eine Fürsprecherin.

Doch damit nicht genug, denn die drei rechten Strömungen wollen sich nun für die Parlamentswahl vereinen und wenn diese Koalition erfolgreich sein sollte, wird Macron künftig der Hebel für die Umsetzung seiner Vorstellungen fehlen, oder dieser wird begrenzt werden. Es ist eine gekaufte Zeit für Macron und er wird bei seinem Tun immer den Atem von Le Pen im Nacken verspüren.

Es wird wohl darauf ankommen, ob es ihm gelingt, soziale Belange und Wirtschaftsinteressen positiv zu verbinden. Aber dazu ist er auch auf die Hilfe der Wirtschaftsbosse angewiesen und ob für diese der soziale Frieden in einem Land genügend Bedeutung hat, ist zu bezweifeln. Wenn es irgendwo "mulmig" wird, wird die Firma stillgelegt und das Geld anderswo angelegt. Das machen mittlerweile sogar Mittelstandsbetriebe, nicht nur die großen Konzerne.

Macron ist in seiner zweiten Amtszeit ein Präsident auf Bewährung. Er hat eine große Aufgabe vor sich, das tief gespaltene Land wieder zu vereinen. - Bonne chance!

Samstag, 23. April 2022

Bürgermeister macht Gemeinde zu einem Ort der Schande

Möller


Der Bürgermeister der Gemeinde Schenklengsfeld - so der formelle Titel der Amtsperson - ist offenbar so ein Blender und ein Meister der Gefügigmachung und Manipulation von Menschen zur Verfolgung seiner eigenen, ganz persönlichen Ziele.

Der Amtsinhaber setzt Zeugenaussagen zufolge unablässig und über einen langen Zeitraum Nötigung, Drohung und Einschüchterung - ein Instrumentarium aus dem Handwerkskasten eines Despoten gewohnheitsmäßig und gezielt als Mittel gegen unliebsame Mitbürger ein. Durch sein Einwirken stört er erheblich den sozialen Frieden, zerstört diesen sogar. Die verwerfliche Person läßt die Gemeinde offenbar in tiefer Schande versinken.

Besonders verwerflich bei dem Tun des hinterlistigen Sittenverderbers: Der trickreich sprachgewandte Blender mit oberflächlichem Charme und erheblich übersteigertem Selbstwertgefühl soll vor Aufhetzung nicht zurückzuschrecken und auch nicht davor, Nachbarn aufzuhetzen, besonders wenn sich unter den Nachbarn ein von ihm so geschätzter Kirmesbursche befindet.

Der umtriebige Bürgermeister der Gemeinde Schenklengsfeld setzt offenbar auf das Ansehen seines Amtes und seiner Person, hat aber seinen Einfluß gründlich mißbraucht und durch sein Verhalten die Gemeinde zu einem Ort der Schande gemacht, hat er doch in krankhafter Zwanghaftigkeit nur das Schlechte im Menschen hervorgebracht und die Jugend verdorben. Gemessen an seinen Umgangsformen, handelt es sich bei der Amtsperson um keinen Bürgermeister im herkömmlichen Sinne, sondern um in ein Amt gelangte Schande.

Der Bürgermeister, dem nichts Abwegiges fremd zu sein scheint, scheint ein Musterbeispel dafür zu sein, was in einer Gemeinde geschehen kann, wenn eine Person sich gefügig gemachter Dritter für seine ganz persönlichen Zwecke bedienen kann. Aufgehetzte Jugendliche, die den Sinn ihres Lebens nur noch in Verwahrloung sehen und deren Eltern mutmaßlich Nichts von den Umtrieben ihrer aufgehetzten und mißbrauchten Sprößlinge wissen. Dem Vernehmen nach ist die Verwahrlosung der Jugendlichen bereits in Fleisch und Blut übergegangen.

Der Bürgermeister der Gemeinde Schenklengsfeld hat durch sein fortgesetztes Fehlverhalten nicht nur für das Unwohl des Bürgers gesorgt, sondern auch der Demokratie einen Bärendienst erwiesen, tritt er die Demokratie durch sein Verhalten buchstäblich mit Füßen. Wer mit Problemen nicht anders umgehen kann, hat in einer Demokratie nichts zu suchen. Sein Walten beweist ganz offenkundig, was er von Demokratie verstanden hat: nämlich nichts.

Der beschuldigte Bürgermeister erweist sich als schlechtes Vorbild: Wo kämen wird sohl hin, wenn sich jeder, der mit einem Problem nicht umgehen gehen, sich so benehmen würde? - Es ist zu fragen wie eine solche Person jemals überhaupt in ein Amt gelangen konnte. Vielleicht sollte man ihm auch mal ein paar Irre vor seine Haustöre schicken.



Bei diesem "Bürgermeister" muss man sich infolge seiner Obwaltung wohl von allen zivilisatorischen Standards verabschieden, die man von einem deutschen Amtsträger normalerweise gewohnt ist. Offensichtlich ist es an der Zeit, die öffentliche Ordnung in der Gemeinde zum Wohle der Bürger wiederherzustellen. Wie sagte schon der alte Goethe: »Nein, er gefällt mir nicht, der neue Burgemeister! Nun, da er's ist, wird er nur täglich dreister.«

Bürgermeister und seine Umgangsformen

Möller


Der Mensch ist wie seine Umgangsformen, denn es sind stets seine Umgangsformen, die einen Menschen am besten charakterisieren, wenngleich es auch Blender gibt, die ihre Form geschickt zu verstellen wissen. Bei einer Amtsperson kommt neben den allgemeinen Umgangsformen auch noch die Amtsführung als Charakteristikum ins Spiel, denn die Art der Amtsführung ist auch eine Charakterfrage.

Der Bürgermeister der Gemeinde Schenklengsfeld - so der formelle Titel der Amtsperson - ist offenbar so ein Blender und ein Meister der Gefügigmachung und Manipulation von Menschen zur Verfolgung seiner eigenen, ganz persönlichen Ziele.

So wie der Mensch, so auch seine Umgangsformen: der Amtsinhaber setzt Zeugenaussagen zufolge unablässig und über einen langen Zeitraum Nötigung, Drohung und Einschüchterung - ein Instrumentarium aus dem Handwerkskasten eines Despoten gewohnheitsmäßig und gezielt als Mittel gegen unliebsame Mitbürger ein. Durch sein Einwirken stört er erheblich den sozialen Frieden, zerstört diesen sogar. Die verwerfliche Person läßt die Gemeinde offenbar in tiefer Schande versinken.

Durch nichts beweist ein Mensch seinen Mangel an Charakter als durch die Verwerflichkeit seines Tuns. Besonders verwerflich bei seinem Tun: Der trickreich sprachgewandte Blender mit oberflächlichem Charme und erheblich übersteigertem Selbstwertgefühl soll vor Aufhetzung nicht zurückzuschrecken und auch nicht davor, Nachbarn aufzuhetzen, besonders wenn sich unter den Nachbarn ein von ihm so geschätzter Kirmesbursche befindet.

Der umtriebige Bürgermeister der Gemeinde Schenklengsfeld setzt offenbar auf das Ansehen seines Amtes und seiner Person, hat aber seinen Einfluß gründlich mißbraucht und durch sein Verhalten die Gemeinde zu einem Ort der Schande gemacht, hat er doch in krankhafter Zwanghaftigkeit nur das Schlechte im Menschen hervorgebracht. Gemessen an seinen Umgangsformen, handelt es sich bei der Amtsperson um keinen Bürgermeister im herkömmlichen Sinne, sondern um in ein Amt gelangte Abwegigkeit.

Der Bürgermeister, dem nichts Abwegiges fremd zu sein scheint, scheint ein Musterbeispel dafür zu sein, was in einer Gemeinde geschehen kann, wenn eine Person sich gefügig gemachter Dritter für seine ganz persönlichen Zwecke bedienen kann. Aufgehetzte Jugendliche, die den Sinn ihres Lebens nur noch in Verwahrloung sehen und deren Eltern mutmaßlich Nichts von den Umtrieben ihrer aufgehetzten und mißbrauchten Sprößlinge wissen. Dem Vernehmen nach ist bei dem Verhalten der Jungendlichen die Verwahrlosung der Jugendlichen bereits in Fleisch und Blut übergegangen.

Wie die Umgangsformen, so auch die charakterliche Eignung einer Person. Der Mangel an charakterlicher Eignung läßt sich am persönlichen Verhalten, den Umgangsformen und der Einwirkung bzw. des Einwirkenlassens erkennen.

Der Bürgermeister der Gemeinde Schenklengsfeld hat durch sein fortgesetztes Fehlverhalten nicht nur für das Unwohl des Bürgers gesorgt, sondern auch der Demokratie einen Bärendienst erwiesen, tritt er die Demokratie durch sein Verhalten buchstäblich mit Füßen. Wer mit Problemen nicht anders umgehen kann, hat in einer Demokratie nichts zu suchen. Sein Walten beweist ganz offenkundig, was er von Demokratie verstanden hat: nämlich nichts.

Der beschuldigte Bürgermeister erweist sich als schlechtes Vorbild: Wo käme man in einer Gesellschaft wohl hin, wenn sich jeder, der mit einem Problem nicht umgehen gehen, sich so benehmen würde? - Es ist zu fragen wie eine solche Person jemals überhaupt in ein Amt gelangen konnte. Vielleicht sollte man ihm auch mal ein paar Irre vor seine Haustöre schicken.



Bei diesem "Bürgermeister" muss man sich infolge seiner Obwaltung wohl von allen zivilisatorischen Standards verabschieden, die man von einem deutschen Amtsträger normalerweise gewohnt ist. Offensichtlich ist es an der Zeit, die öffentliche Ordnung in der Gemeinde zum Wohle der Bürger wiederherzustellen. Wie sagte schon der alte Goethe: »Nein, er gefällt mir nicht, der neue Burgemeister! Nun, da er's ist, wird er nur täglich dreister.«

Bürgermeister als Schande für die Demokratie

Möller


Ein Bürgermeister ist Dienstleister für seine Bürgerinnen und Bürger, denn diese zahlen dessen Gehälter und haben somit einen Anspruch auf die bestmögliche Betreuung. Ein Bürgermeister ist als erster Repräsentant des Bürgers üblicherweise ein Vorbild für seine Gemeinde, nicht so jedoch in der osthessischen Gemeinde Schenklengfeld. Denn dort ist der Bürgermeister ein schlechtes Vorbild, geht er doch mit schlechtem Beispiel voran. Offensichtlich führt der Rathauschef, der seine Gemeinde fit für die Zukunft machen möchte, in seiner Gemeinde Privatfehden aus ganz persönlicher Raison.

Ein Bürgermeister ist als gewählter demokratisccsher Vertreter dem Wohle der Bürgerinnen und Bürger verpflichtet und für das Wohl der Gemeinde verantwortlich. Gemeinde bedeutet sämtliche Mitglieder einer Gemeinde - ohne jegliche Ausnahme. Seine Amtsführung und der Umgang mit den Bürgern setzt stets tadelloses Verhalten voraus.

Der Amtsinhaber hat durch sein fortgesetztes Fehlverhalten der Demokratie einen Bärendienst erwiesen, tritt er die Demokratie durch sein Verhalten buchstäblich mit Füßen. Wer mit Problemen nicht anders umgehen kann, ist für ie Demokratie nicht zu gebrauchen und hat in einer Demokratie nichts zu suchen. Sein Walten beweist ganz offenkundig, was er von Demokratie verstanden hat: nämlich nichts.

Demokratie ist nicht das Versprechen auf Fehlerfreiheit,aber Demokratie bietet die Möglichkeit, einmal gemachte Fehler auf gewaltfreie Weise zu korrigieren.

Samstag, 16. April 2022

Typisch deuscher Geiz bei Lebensmitteln

Ein Bäcker legt in der Backstube Baguettes aus dem Ofen auf ein Brett

Wir Deutschen machen uns mit unserem absurden Sparwahn bei Lebensmitteln die eigene Kultur kaputt. Wenn die Leute, um ein paar Cent zu sparen, lieber das Billigbrot im Discounter oder beim Plastikbäcker statt das Weltkulturerbe-Brot beim richtigen Bäcker kaufen, dann sterben die Bäcker eben aus. Das gleiche bei den Metzgern.

Rechnen Sie mal aus, was es kosten würden, richtiges Brot zu kaufen, und setzen sie das ins Verhältnis zu den monatlichen Ausgaben. Sie werden überrascht sein, wie extrem billig Lebensmittel in Deutschland sind.

Ganz eindeutig ist es eine Mentalitätsentwicklung, die von der Politik ignoriert, und die Bäcker und Metzger durch unsinnige Umbau und Hygieneverordnungen in das Aus treiben.

In Zeiten, wo ein Teil der Kundschaft zwar das Geld hätte, sich qualitativ gute, handwerklich wertvoll hergestellte Lebensmittel zu kaufen, dies aber nicht tun werden eben immer mehr Ketten und Discounter den Markt beherrschen. Auch sämtliche Fußgängerzonen und Einkaufszentren bestehen inzwischen überwiegend aus Filialen der immer gleichen Ketten und nicht mehr aus traditionellen lokalen Familienbetrieben. Wem Qualität bei der Autowäsche wichtiger ist, als beim Brot, der bekommt wofür er bezahlt.

Die Lebensmittel kommen aus dem Supermarkt, sauber, im keimbelasteten umweltfreundlichen Plastik verpackten Rind- und Schweinefleisch, aus mafiösbelasteten Schlachthöfen mit Niedriglohnarbeitern von osteuropäischen Subunternehmen die Tierschutz- und Schlachtvorschriften vage beachten, und Hähnchenschenkel und -brüste, der Rest geht EU-subventioniert nach Afrika.

Wie Fleisch wirklich riecht, weiß kaum mehr jemand, und eklig ist es auch. Das ist Trend der Wertigkeit von Billigaufzucht, -haltung, -ware. Aus dem Supermarkt wird das billige lapprige Brot/Semmeln aus der mäuse- und rattendreckverseuchten Einheitsbackmischung aus ungenügend kontrollierten Großbäckereien billig verramscht.

Montag, 11. April 2022

Emmanuel Macron gewinnt die erste Runde im Wahlkampf

Emmanuel Macron bei Rede

Souveräner als erwartet hat Emmanuel Macron die erste Runde der Präsidentenwahl in Frankreich vor seiner rechtspopulistischen Herausforderin Marine Le Pen für sich entschieden. Die Wahlentscheidung findet nun in einer Stichwahl in zwei Wochen statt.

Nicht nur in Frankreich, weltweit hatten die Medien ein Kopf-an-Kopf Rennen zwischen Emmanuel Macron und seiner Gegenspielerin Marine Le Pen vorausgesagt. Die Umfragen schienen sich in den letzten Tagen immer mehr anzunähern. Umso größer war dann die Erleichterung bei seinen Anhängern in der nüchternen Pariser Messehalle, wo seine Partei »La République en Marche« sich versammelt hatte. Die Umfragewerte haben sich in den letzten Wochen immer mehr seiner Konkurrentin Marie le Pen angeglichen. Am Ende lagen beide in den Umfragen nahezu gleichauf.

Viele Wähler haben bei der französischen Präsidentenwahl aus Angst vor einer rechtspopulistischen Präsidentin Le Pen Macron ihre Stimme gegeben - ein Momentum, welches die Umfragen jedoch nicht berücksichtigen konnten..

Für Macron lief es nicht rund im Wahlkampf, in dem er sich seltsam zurückgehalten hat. Der größte strategische Fehler des Präsidenten in den letzten Wochen war, so diagnostizierten Beobachter wie Unterstützer, dass er Wahlkampf quasi von seinem Schreibtisch im Elysée-Palast gemacht habe. Statt auf den Marktplätzen eifrig Hände zu schütteln und sich die Sorgen der Bürger anzuhören, rang Emmanuel Macron um sein Profil auf der internationalen Bühne und telefonierte stundenlang mit dem russischen Präsidenten Putin.

Er präsidierte bei EU-Gipfeln, hielt Reden über europäische Sicherheitspolitik und den Krieg in der Ukraine. Der aber interessierte die Wähler in Frankreich aber weit weniger als in einigen anderen europäischen Ländern, etwa in Polen oder Deutschland.

Die Wahlumfragen zeigen, dass über die Hälfte der Franzosen sich in erster Linie Sorgen um die Kaufkraft, über ihre Löhne und steigende Energiepreise macht. Weit abgeschlagen folgen die Themen Immigration, Gesundheitsreform oder Bildung. Bei diesen den Franzosen wichtigen Themen aber fühlten sich die Wähler von Macron, der in seinen Themen offensichtlich daneben lag, schlichtweg nicht gehört. 71 Prozent von ihnen halten ihn für sehr präsidentiell, was in Frankreich durchaus ein Argument ist und eine Mehrheit glaubt, dass er gut ist in der Bewältigung großer Krisen. Ansonsten aber gilt er als abgehoben, elitär, arrogant.

Samstag, 9. April 2022

Habeck präsentiert sein »Osterpaket« zur Energiewende

Robert Habeck

Die Energiewende muss von der Regierung vorangebracht werden und gehört zu den vordringlichesten Aufgaben. Mehr Energie aus Solar- und Windkraft, weniger fossile Brennstoffe: Die Bundesregierung will Erneuerbare Energien schnell und deutlich ausbauen.

Das sog. »Osterpaket« von Robert Habeck, mit dem sich das Bundeskabinett befasst hat, versucht, ambitionierte Ziele festzuschreiben. So soll der Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch bis Ende des Jahrzehnts fast verdoppelt werden - und das bei deutlich höherem Strombedarf durch Elektroautos oder Wärmepumpen zum Heizen.

Habeck plant in der technologischen Ausgestaltung eine Solar- und Windkraft-Offensive - mit deutlich verbesserter Förderung für Solardächer, mit zusätzlichen Flächen für Windparks auf See und mit absehbar schnelleren Genehmigungsverfahren für neue und höhere Windräder an Land. Dem Ausbau der Erneuerbaren soll ein überragendes öffentliches Interesse zugeschrieben werden.

Das Land ist noch Lichtjahre davon entfernt, den eigenen Energiebedarf mit erneuerbaren Energien zu decken, braucht aber eine stabile Grundversorgung der Energie.

Die Energiewende ist notwendig, denn immer noch zu viele Energieunternehmen stützen sich noch auf Produktion aus Atom, Stein-und Braunkohle. Ein Anteil von 79 Prozent allein bei RWE.

Und sichergestellt werden sollte auf jeden Fall, daß mit dem gestern beschlossenen Importstopp russischer Kohle, nicht Kohle aus anderen Ländern mit schlechter Bilanz bei Arbeits-und Sozialstandards als Ersatz kommt. In der Börsensendung gestern Abend war von Kolumbien die Rede.

Tempo bei der zukunftsfähigen Energiegewinnung machen, erscheint angebracht und gut so, aber es gibt viele Hemmschuhe, die auf dem Weg überwunden werden müssen. Die Lobbyisten aus der die Zeichen der Zeit nicht sehen wollenden Energiewirtschaft haben lange genug gebremst und wohl endlich begriffen, dass sie auf verlorenem Posten stehen.

Ein weiterer Hemmschuh sind die nervigen Gutmenschen, die mit Bürgerinitiativen gegen Windkraft ein neues Hobby entdeckt haben. Die völlig überhöhten – und längst widerlegten - Zahlen von Vögeln die angeblich durch Windräder getötet werden gelten vielen nur als Vorwand, weil sie der Ansicht sind, Windräder würden die Landschaft verschandeln.

Den Ausbau energisch forcieren, sicher mit Sinn und Verstand, aber dennoch umfassend, denn die fossile Energie zerstört weit mehr Natur, als es die benötigte Anzahl von Windrädern etc. je tun könnte. Aber auch dafür sorgen, dass Solaranlagen und Heizungsumbau nicht nur von Staat und Mieter*innen bezahlt werden.

Zur Energiewende gehört die soziale Ausgestaltung, zu der jedoch keine Vorschlöge und Angaben in dem vorgelegten Paket gibt. Die Energeiewende muss für die Mnschen bezahlbar bleiben, denn es nützt nichts, wenn eine Energiewende auf den Weg gebracht wird, die viele Menschen sozial nicht mittragen können und von der sie ausgeschlosen bleiben.

Mittwoch, 6. April 2022

Gräuel an Zivilisten in Butscha

Gräuel an Zivilisten in Butscha


Es ist im Ukraine-Konflikt wie immer im Krieg: ein militärisch ins Stocken geratener Krieg entwickelt seine eigene vernichtende Dynamik, die vor Zivilisten keinen Halt macht und immer mehr unschuldige Opfer fordert. Nach dem Abzug russischer Truppen aus der Stadt Butscha bei Kiew hat die ukrainische Seite Moskau Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung vorgeworfen. Nach den Gräueltaten in der ukrainischen Stadt Butscha werden die Leichen gezählt und geborgen.

Die russische Bodenoffensive ist in Stock geraten. Gegen gut organisierte ukrainische Kräfte kommt die schwerfällige russische Infanterie nicht voran. Um so größer ist der Frust. Und der entlädt sich in gezielten Raketenangriffen auf zivile Siedlungen. Und leider entlädt er sich auch in Terror, in Demütigungen, in Folter, in Vergewaltigungen und in wahllosen Morden.

Die Beweise gegen Kriegsverbrechen der Russen sind erdrückend, denn es ist nicht wahrscheinlich, daß die Ukrainer selbst ihre eigenen Leute erschossen und an den Wegesrand geworfen hätten. Es passt leider in das Bild des Kriegsverlaufes, wenn Wohnhäuser, Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten von Putins Truppen bombardiert werden. Allein diese Grausamkeiten zeigen die hässliche Fratze dieses ebenso sinnlosen wie widerlichen Krieges, den man paradoxerweise nicht als solchen Benennen darf. Eine große Vaterländische Lüge stand zu Beginn und steht wohl auch am Ende des Massakers.

Beide Kriegsparteien beschuldigen sich gegenseitig. Eine unabhängige Organisation muss aufklären ob tatsächlich Gräueltaten oder Inszenierung gemacht wurde. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben nicht. Das ist leider der Punkt. Eine unabhängige Expertenkomission aus Gerichtsmedizinern, Forensikern und Gutachtern muss nun die Hintergründe des Massakers aufklären und die Beweismittel vor Ort schnell sichern. Bevor die näheren Umstände der Gräuel nicht aufgeklärt worden sind, ist bei der Verurteilung Vorsicht geboten. Hierzu bedarf es Aussagen von Zeugen, deren Aussagen mit den Bildern gabgeglichen werden müssen, um die tatsächliche Wahrheit herauszufinden.

Die Wahrscheinlichkeit ist äußerst gering, aber es ist nicht auzuschließen, daß es ukrainische Soldaten gewesen sein könnten, die Unterstützer der Russischen Armee getötet haben. Ähnlich in den Niederlanden oder Frankreich nach der Befreiung durch die US-Armee im Zweiten Weltkrieg. Mit Verrätern wird im Krieg nicht unbedingt freundlich umgegangen.

Nach den ukrainischen Anschuldigungen gegen Russland ist unklar, ob und wie die Waffenstillstandsverhandlungen weitergehen werden. Zuvor hatte der ukrainische Verhandlungsführer David Arachamija im Fernsehen des Landes erklärt, ein zentrales Dokument zur künftigen Blockfreiheit sei so gut wie unterschriftsreif.

Dienstag, 5. April 2022

Der Krieg in der Ukraine verlagert sich

Zerstörte Wohnhäuser in Mariupol

Der Krieg in der Ukraine verlagert sich von der Zentralregion um Kiew in den Osten und Süden des Landes. Die russische Militärführung nimmt offenbar einen Strategiewechsel in der Kriegsführung vor.

Nach dem Truppenrückzug vor Kiew bereitet sich die Ukraine auf einen massiven russischen Angriff im Osten und Süden des Landes vor. Dort soll der Donbass erobert werden. Außerdem soll es Angriffe auf Mariupol und Odessa geben. Beide Regionen waren bereits am Wochenende mit Raketen angegriffen worden. Aus dem Verteidigungsministerium in Moskau hieß es dazu, von Schiffen und Flugzeugen aus seien eine Ölraffinerie und mehrere Treibstofflager in der Nähe Odessas beschossen worden.

Nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums wird außerdem Mariupol weiterhin intensiv und wahllos angegriffen. Die Stadt sei mit ziemlicher Sicherheit ein Hauptziel der russischen Invasion. Ihre Eroberung würde einen Landkorridor von Russland zum besetzten Gebiet der Krim sichern, die Moskau 2014 annektiert hatte.

Die ukrainischen Streitkräfte leisteten jedoch hartnäckigen Widerstand und behielten die Kontrolle über die zentralen Bereiche. In der vergangenen Wochen war es gelungen, einige tausend Zivilisten aus der durch russische Angriffe bereits stark zerstörten Stadt zu evakuieren.

Kreig in der Urkaine

Die russische Regierung hatte nach einem Strategiewechsel angekündigt, die Gebiete des Donbass erobern zu wollen, die bisher noch nicht unter der Kontrolle der prorussischen Separatisten stehen. Diese kontrollieren Teile der rohstoffreichen Ostukraine seit 2014.


Blog-Artikel:

Worum geht es beim Russland-Ukraine-Konflikt

Gräuel an Zivilisten in Butscha

Ukraine-Konflikt: Verhandlungen in Istanbul

Mariupol - Stadt mit hohem Symbolcharakter

Selensky bereit zu Gesprächen mit Russland

Ukraine-Krieg: Angriffe auf viele Städte der Ukraine

Krieg in der Ukraine weitet sich aus

Heftige Gefechte in der Ukraine

Russischer Angriff auf die Ukraine


Literatur:

Im RauschIm Rausch: Russlands Krieg von Arkadi Babtschenko

Samstag, 2. April 2022

Bürgermeister legt fragwürdiges Verhalten an den Tag

Carl Christoph Möller Suffkopp


Es gibt immer wieder Menschen vom gerissenen Schlag, denen sieht man ihren schlechten und verderbten Charakter nicht an und so stehen Außenstehende ihnen völlig ahnungslos und ohnen jeglichen Arg gegenüber.

Der Amtsinhaber der osthessischen Gemeinde Schenklengsfeld steht im dringendem Verdacht, bevorzugt junge Menschen aus dem Kirmesmilieu anzusprechen, auszusuchen und gezielt zu manipulieren, um sie für seine ganz privaten Zwecke dienstbar zu machen. Seine Gunst Mitbürgern gegenüber erweist sich dabei regelmäßig in der räumlichen Anordnung gegenüber ihm mißliebigen Personen, um vor deren Haustüre durch gefügig gemachte Mitbürger dann für Ärger zu sorgen.

Der merkwürdige une befremdliche Würdenträger, dem alles andere als das Wohl der Gemeinde angelegen ist, steht zudem im dringendem Verdacht, Menschen aufzuhetzen und durch einen ihm nahestehenden gefügig gemachten Personenkreis aus dem Kirmesmilieu zwanghafte Nötigung gewohnheitsmäßig ausüben zu lassen, Schaden vorsätzlich herbeizuführen, dabei heimtückische Begehensweise an den Tag zu legen und dabei in seiner Zwanghaftigkeit nur das Schlechte im Menschen hervorzubringen.

Der Amtsinhaber setzt Zeugenaussagen zufolge unablässig und über einen langen Zeitraum Nötigung, Drohung und Einschüchterung - ein Instrumentarium aus dem Handwerkskasten eimes Despoten gewohnheitsmäßig und gezielt als Mittel gegen unliebsame Mitbürger ein. Durch sein Einwirken stört er erheblich den sozialen Frieden, zerstört diesen sogar.

Besonders verwerflich bei seinem Tun: Er soll vor Aufhetzung nicht zurückzuschrecken und auch nicht davor, Nachbarn aufzuhetzen, besonders wenn sich unter den Nachbarn ein von ihm so geschätzter Kirmesbursche befindet.



Die Umtriebe breiten sich wie ein Krebgeschwür in der Gemeinde aus. Seine an den Tag gelegte Verhaltensweise entspricht nicht den Gepflogenheiten einer Demokratie, sondern der eines Despoten und zeugt zudem nicht von sonderlich ausgeprägten Demokratieverständnis. Einer der bekanntesten Aussprüche Burkes lautet: »Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun!« (»The only thing necessary for the triumph of evil is for good men to do nothing.«).

Bei diesem "Bürgermeister" - man mag das Wort hier kaum auszusprechen - muss man sich wohl von allen zivilisatorischen Standards verabschieden, die man von einem deutschen Amtsträger normalerweise gewohnt ist. Wie sagte schon der alte Goethe: »Nein, er gefällt mir nicht, der neue Burgemeister! Nun, da er's ist, wird er nur täglich dreister.«

Freitag, 1. April 2022

Ukraine-Konflikt: Verhandlungen in Istanbul

Verhandlungen in Istanbul

Der Ukraine-Konflikt wird jetzt auch am Verhandlungstisch beraten und langsam kommt Bewegung in die Verhandlungen der Unterhändler. Nach den ersten direkten Gesprächen in Istanbul mit russischen Vertretern zeigt sich die Ukraine weiter bereit, einem neutralen Status zuzustimmen. Allerdings sei ein solcher Schritt an Bedingungen geknüpft.

Die ukrainischen Unterhändler forderten nach dem Ende der Verhandlungen in Istanbul erneut ein Ende der Kampfhandlungen in ihrem Land, einen kompletten Abzug russischer Truppen und die Möglichkeit für die ins Ausland geflohene Bevölkerung, in ihre Heimat zurückkehren zu können. Zudem will die Ukraine Sicherheitsgarantien anderer Staaten einholen.

Die Vertreter des Landes sehen etwa in der Türkei, Kanada, Polen und Israel mögliche Staaten, die Sicherheitsgarantien für die Ukraine geben könnten. In einem solchen Fall sei die ukrainische Regierung bereit, der eigenen Neutralität zuzustimmen.

Die Verhandlungen sollen nun fortgeführt werden - die ukrainische Seite nannte einen Zeitrahmen von zwei Wochen. Gleichzeitig liefen aber auch bereits Gespräche mit möglichen Garantstaaten, um die Verhandlungen letztendlich auf multilateraler Ebene zum Abschluss zu bringen. Wesentlich eher sollte aus Sicht der Ukraine ein direktes Treffen zwischen ihrem Präsidenten Wolodymyr Selensky und Russlands Staatschef Wladimir Putin stattfinden, damit "auf höchster Ebene" Vereinbarungen getroffen werden könnten.

Auch die russischen Unterhändler stellten ein solches Treffen in Aussicht. Zuvor müsse aber erst ein spruchreifer Vertrag zwischen Russland und der Ukraine vorliegen, der dann von den Unterhändlern beider Seiten bestätigt und anschließend von den Außenministern beider Länder unterzeichnet werden müsse. Erst dann könne es ein Treffen zwischen den Präsidenten geben.