
Frankreichs Staatschef Macron und das liberale Bündnis hat bei der zweiten Runde der Parlamentswahl einen heftigen Rückschlag einstecken müssen. Die Ränder haben hingegen deutlich zugegelegt. Eine Klatsche mit Folgen für die Verhältnisse im Land.
Die Parlamentswahl in der gespaltenen Gesellschaft hat das erwartbare Ergebnis erwählt und hervorgebracht. Das liberale Bündnis von Präsident Emmanuel Macron kommt laut Endergebnis auf 245 von 577 Sitzen im Parlament. Zur absoluten Mehrheit wären aber 289 Sitze erforderlich.
Die Parlamentswahl hat starke Zugewinne für die extremen Blöcke auf der Linken und der Rechten gebracht. Die extremen Blöcke auf der Linken und der Rechten haben noch keiner Demokratie gut getan. Aber die Situation ist nunmal so wie sie ist. Wenn die Gaullisten schon zu dieser Erkenntnis gekommen sind, dann werden sie hoffentlich auch für eine stabile Koalition zur Verfügung stehen. Frankreich braucht klare Verhältnisse.
| Die langen Seufzer der Violinen der politischen Unzufriedenheit versehren das Herz mit ihrer monotonen Trägheit. |
Das Bündnis bleibt zwar stärkste Kraft, muss sich zum Regieren aber politische Mehrheiten suchen. Nun droht Unregierbarkeitin Frankreich. Das Land werde nicht regierbar, mehren sich erste Stimmen. Und führende konservative Politiker rufen bereits zu einem Bündnis mit Macron auf, das eine ausreichende Regierungsmehrheit sichern könnte.
Auch für Europa bieten die extemen Parteien und Blöcke keine guten Perspektiven, sind sie doch stets europa-kritisch eingestellt.
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