
Von Nordwesten nähert sich der Krieg unaufhaltsam der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Nach Angaben der ukrainischen Armee hat Russland begonnen, milititarische Kräfte für den Sturm auf die ukrainische Hauptstadt Kiew zusammenzuziehen. Russische Truppen versuchen offenbar, die volle Kontrolle über die kurz vor Kiew liegenden Städte Irpin und Butscha zu erlangen. Von dort sind es nur mehr 20 Kilometer zur nordwestlichen Stadtgrenze der Hauptstadt.
Russische Einheiten wollen sich offenbar einen taktischen Vorteil verschaffen, indem sie die östlichen Außenbezirke Kiews über die Bezirke Browary und Boryspil erreichten, hieß es weiter. Auf den Anfahrtswegen nach Kiew hat sich eine recht große Menge an russischer Ausrüstung und Truppen angesammelt. Es ist davon auszugehen, dass der Kampf um Kiew die Schlüsselschlacht der nächsten Tage sein wird
Es werden immer wieder Kämpfe nahe Kiew gemeldet. In der Stadt werden weiter alle Ressourcen für ihre Verteidigung gesammelt. An mehrere Kontrollpunkten an der Stadtgrenze sind die Sicherheitskräfte entschlossen, jeden Angriff abzuwehren.
Im Kiewer Vorort Irpin hat es nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters bereits Artillerieangriffe gegeben. Männer, Frauen und Kinder, die sich auf der Flucht vor den heftigen Kämpfen in der Region befanden, hätten versucht, sich in Deckung zu begeben. Auf Bildern einer Fotografin der "New York Times" bei Twitter waren Tote auf den Straßen der Kleinstadt zu sehen, darunter auch Kinder.
Wer in dieser Situation noch kann, der flieht rechtzeitig aus dem Kamfgebiet, doch ist die Flucht aus umkämpften Stadt Kiew schwierig.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen