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Dienstag, 1. März 2022

Heftige Gefechte in der Ukraine

Zerstörte und beschädigte russische Armeefahrzeuge stehen auf einer Straße in Charkiw (Ukraine).


In der Ukraine geht der russische Vormarsch auf Großstädte und Ballungszentren und die Hauptstadt Kiew weiter. Die Hauptstaddt Kiew ist von russischen Truppen mittlerweile eingeschlossen. Es wird allerdings auch von flüchtenden russischen Truppen berichtet, die zurück in ihre Heimat geflüchtet sind.

Mit unverminderter Härte dauern die Gefechte im Osten der Ukraine an. Besonders heftige Kämpfe werden um die Stadt Charkiw gemeldet. Die Ukraine meldet die Verteidigung Charkiws, der russische Vormarsch auf Kiew stockt. Erstmals räumte Russland Verluste ein, vermeldet aber auch Erfolge. Aus verschiedenen Landesteilen werden Gefechte gemeldet.

Doch die russische Offensive stockt offenbar, denn der Nachschub ist ausgeblieben. Sowohl die Ukraine als auch die USA melden Probleme der russischen Invasionstruppen. Der ukrainische Generalstab behauptet, das Tempo des russischen Angriffs sei gebremst worden. Der Feind habe Nachschubprobleme, Soldaten seien erschöpft, die Truppe dezimiert. Östlich von Kiew habe es militärische Erfolge gegeben. In Priluki seien russische Panzer vernichtet worden.

Bisher seien schätzungsweise etwa 6.000 Soldaten getötet worden. Dutzende Flugzeuge und Hubschrauber, Hunderte Panzer und Militärfahrzeuge sollen zerstört worden sein. Diese Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Die Zahlen wirken sehr hoch und könnten verbreitet werden, um die Kampfmoral der eigenen Armee zu stärken.

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