Gut gemachte Reformen werden die Gesellschaft voranbringen. Das Bürgergeld ist eines der zentralen Vorhaben der Ampel - weiß die SPD Partei doch, daß ihre Zukunft nachweisbar von der Reform der Gesellschaft abhängen wird. Die alte Tante SPD will und muss die Wunden der Schröder / Fischer Ära heilen. Da passt es jetzt gut ins Konzept mit neuem Namen und den vom Verfassungsgericht verlangten Änderungen der Sanktionen zu punkten.
Das neue Bürgergeld hört sich besser an als Harz IV. Die Reform will auch die Bürokratie entlasten. Positive Ergebnisse ohne Sanktionen im Bereich des bedingungslosen Geldes lassen zu oft zu wünschen übrig und werden leider ausgenutzt. Kommt bei den geplanten neuen grünen Vorschriften für uns Verbrauchen nicht gut.
Auch wenn das geplante Bürgergeld einen anderen Namen bekommt, dient es doch zur Grundsicherung. Wie kann eine Grundsicherung gekürzt werden, also das Lebensnotwendige gekürzt werden. Dies ist menschenverachtend!
Sollte es nicht so sein, daß die Höhe des staatlich Geldes die Würde sicherstellt und eine soziale Teilhabe ermöglicht? - Es sollte wohl so sein. Alle Menschen haben ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben - auf eine Grundversorgung, die auch kulturelle Aktivitäten ermöglicht. Armut behindert so gut wie immer auch die nachwachsende Generation.
Und an dem schlechten Ausbildungsstand sind das obrigkeitsorientierte, fehlfunktionierende Schulsystem und die Dämlichkeit der Betriebe in der Personalpolitik ursächlich.
Im übrigen haben handwerklich schlecht gemachte Gesetze - von einer Reform, welche diesen Namen verdient, kann bei bei Hartz 4 allen Ernstes nicht die Rede sein - noch niemand daran gehindert, diese im Laufe der Zeit und praktischen Anwendung inhaltlich zu verbessern. Wenn dies nicht geschehen ist, ist dies auch eine klare soziale Aussage.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen