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Donnerstag, 3. Februar 2022

Bericht zum "Partygate" veröffentlicht

Boris Johnson im Unterhaus

In puncto des durch die »Party-Gate Affäre« in die Kritik geratenen Boris Johnson läßt sich eindeutig die alte Wählerweisheit feststellen: Jeder bekommt die Führung, die er verdient - von Ausnahmen abgesehen, die aber die Regel bestätigen - weil der Wähler heute alles mögliche von demjenigen erwartet, dem er sein Stimme gibt, aber Charakter gehört nicht dazu.

Party oder Arbeitssitzung - vielleicht laufen beide bei dieser Regierung gleich ab und sind damit schwer zu unterscheiden. Insofern konnte Johnson sich da schon mal irren.

Nun ist der Bericht zum "Partygate" veröffentlicht worden. Der "Partygate"-Bericht wirft Johnson Führungsversagen und schwere Versäumnisse und Regelbrüche vor. Und nun also eine Untersuchung zu den Vorgängen in Downing Street mit einem Bericht mit teilweiser und nicht unwesentlicher Schwärzung durch eine Spitzenbeamtin von »Scotland Yard«.

Auch für die internationale Zusammenarbeit mit Großbritanniem ist das ein Desaster. Der auffällige Aktionismus von Johnson in der Ukraine-Krise kann wohl nur als Ablenkungsmanöver verstanden werden. Johnson ist bereits in der Brexit-Historie durch dreiste Lügen an sein Volk aufgefallen. Was sollte sich da anderes entwickeln, als jetzt passiert? -

Nicht jeder Amtsträger ist seines Amtes auch würdig, so mancher davon stellt ein Amt eine rechte Überforderung dar. Von einem Unverbesserlichen ist einfach keine Besserung zu erwarten. Der unverbesserliche Boris Johnson sollte das Amt des Premierministers ehren und zurücktreten. Die Tories haben genügend andere Talente.

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