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Samstag, 27. November 2021

Fünfte Welle in der Corona-Krise


Die fünfte Welle in der Corona-Krise ist wie eine selbstgestellt Falle, in der die Politik blindlings hineingetappt und nun ohnmächtig ausgeliefert ist und nun gegenzusteuern versuchtr.

Zu den Grundzügen einer verantwortungsvollen Polititk gehört vorausschauendes Verhalten. Die Politik hat sich in fataler Einschätzung der Lage und Gefahr durch Untätigkeit vieler Möglichkeiten beraubt, die sie jetzt noch hätte, wenn sie rechtzeitig gehandelt hätte, wie z.B. mehr Impfzentren, höhere Intensivbetten-Kapazitäten, zusätzliche Einstellung von medizinischem Personal .

Die Impfquote von Zweidritteln der Bevölkerung und das blinde Vertrauen auf dessen Genügen hat sich nicht als ausreichend gegen die Ausbreitung einer weiteren Corona-Welle herausgestellt. Europäische Länder mit höherer Impfquote haben niedrigere Infektionszahlen.

Die Konsequenzen dieser hausgemachten Misere werden vor allem diejenigen ausbaden, die sich aus Uneinsichtigkeit nicht haben impfen lassen. So ist in dieser Woche das 100.000 Corona-Opfer zu beklagen. se Zahl sollte Mahnung genug sein!

Alexander Dubcek 100. Geburtstag

Alexander Dubcek


Alexander Dubcek wurde vor 100 Jahren am 27. November 1921 in Uhrovec in der Westslowakei als Sohn eines Tischlers und Kommunisten geboren.

Alexander Dubcek war ein slowakischer Reform-Politiker und Leitfigur des so genannten Prager Frühlings von 1968.
Er war ein politischer Hoffnungsträger, der für einen Wandel im Kommunismus stand.

Dubcek lebte mit seinen Eltern von 1925 bis 1938 in der Sowjetunion, dort erlernte er den Beruf des Maschinenschlossers.

1939 wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei der Slowakei und nahm 1944 am Slowakischen Nationalaufstand teil.

Ab 1949 bekleidete er verschiedene Parteiämter. Am 5. Januar 1968 löste er Antonín Novotný als Ersten Sekretär der Kommunistischen Partei (KPC) ab.

Ende der 1960er Jahre musste sich die Kommunistische Partei refomieren und musste sich der Bürokraten des Parteichefs Novotny entledigen. Das besorgten die Reformkommunisten. Sie erfanden dafür den Begriff "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" und versuchten, das alte Gebaäude zu humanisieren.

Alexander Dubcek setzte sich für Reformen ein und läutete damit den "Prager Frühling" ein. Der Reformer wurde zum Repräsentanten eines reformkommunistischen Kurses in der Tschechoslowakei. Der politische Reformer wollte einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" schaffen.

Alexander Dubcek Obwohl Dubcek den Sozialismus weiterhin für die beste Gesellschaftsform hielt, wollte er das sozialistische Modell der Tschechoslowakei reformieren. Er gab dem "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" ein Gesicht. Seine Vision des "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" nahm im Aktionsprogramm der KSC vom April 1968 konkrete Formen an. Die Reformbewegung in der damaligen Tschechoslowakei, die einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" zum Ziel hatte, wurde von breiten Teilen der Bevölkerung unterstützt.

Prager Invasion 1968
Der demokratische Sozialismus war nach nur acht Monaten gescheitert. Der "Prager Frühling" wurde am 21. August 1968 durch den Einmarsch von Streitkräften des Warschauer Pakts gewaltsam beendet. Der Warschauer Pakt schlug den "Prager Frühling" nieder.

Dubcek wurde gefangen genommen, verschleppt und vier Tage lang in den ukrainischen Bergen gefangen gehalten. Dann wurde er nach Moskau gebracht und musste mit KPdSU-Parteichef Breshnew verhandeln.

Erniedrigt kehrte er in seine Heimat zurück. Nach seiner Rückkehr aus Moskau musste er eine Rede im Radio verlesen und sprach zu seinem erniedrigten Volk. Seine Erniedrigung war so tief, dass er nicht mehr richtig sprechen konnte.

Nach der Zerschlagung der Reformbewegung musste Dubcek am 17. April 1969 als Parteichef der KPC zurücktreten - sein Nachfolger wurde Gustáv Husák - und übernahm bis September 1969 den Vorsitz in der Nationalversammlung. arauf war er für kurze Zeit Botschafter in Ankara in der Türkei.

Auf die Invasion des Warschauer Paktes folgte eine der größten Säuberungen innerhalb der Kommunistischen Partei KPC, doch sollten sich weder die Partei noch das Land je von diesem Aderlass erholen.

Im Juni 1970 wurde er aus der Partei ausgeschlossen und verdiente seinen Lebensunterhalt außerhalb des öffentlichen Lebens als Waldarbeiter.

Im Zuge der neuen Reformpolitik und der Bürgerrechtsbewegung von 1989 wurde Dubcek rehabilitiert und am 28. Dezember 1989 zum Präsidenten des tschechoslowakischen Parlaments gewählt.

Alexander Dubcek verstarb am 7. November 1992 an den Folgen eines am 1. September 1992 erlittenen Autounfalls.

Weblinks:

Alexander Dubcek-Biografie - www.die-biografien.de


Alexander Dubcek-Zitate - www.die-zitate.de



Freitag, 26. November 2021

Alexander Dubcek 100. Geburtstag

Alexander Dubcek


Alexander Dubcek wurde vor 100 Jahren am 27. November 1921 in Uhrovec in der Westslowakei als Sohn eines Tischlers und Kommunisten geboren.

Alexander Dubcek war ein slowakischer Reform-Politiker und Leitfigur des so genannten Prager Frühlings von 1968.
Er war ein politischer Hoffnungsträger, der für einen Wandel im Kommunismus stand.

Dubcek lebte mit seinen Eltern von 1925 bis 1938 in der Sowjetunion, dort erlernte er den Beruf des Maschinenschlossers.

1939 wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei der Slowakei und nahm 1944 am Slowakischen Nationalaufstand teil.

Ab 1949 bekleidete er verschiedene Parteiämter. Am 5. Januar 1968 löste er Antonín Novotný als Ersten Sekretär der Kommunistischen Partei (KPC) ab.

Ende der 1960er Jahre musste sich die Kommunistische Partei refomieren und musste sich der Bürokraten des Parteichefs Novotny entledigen. Das besorgten die Reformkommunisten. Sie erfanden dafür den Begriff "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" und versuchten, das alte Gebaäude zu humanisieren.

Alexander Dubcek setzte sich für Reformen ein und läutete damit den "Prager Frühling" ein. Der Reformer wurde zum Repräsentanten eines reformkommunistischen Kurses in der Tschechoslowakei. Der politische Reformer wollte einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" schaffen.

Alexander Dubcek Obwohl Dubcek den Sozialismus weiterhin für die beste Gesellschaftsform hielt, wollte er das sozialistische Modell der Tschechoslowakei reformieren. Er gab dem "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" ein Gesicht. Seine Vision des "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" nahm im Aktionsprogramm der KSC vom April 1968 konkrete Formen an. Die Reformbewegung in der damaligen Tschechoslowakei, die einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" zum Ziel hatte, wurde von breiten Teilen der Bevölkerung unterstützt.

Prager Invasion 1968
Der demokratische Sozialismus war nach nur acht Monaten gescheitert. Der "Prager Frühling" wurde am 21. August 1968 durch den Einmarsch von Streitkräften des Warschauer Pakts gewaltsam beendet. Der Warschauer Pakt schlug den "Prager Frühling" nieder.

Dubcek wurde gefangen genommen, verschleppt und vier Tage lang in den ukrainischen Bergen gefangen gehalten. Dann wurde er nach Moskau gebracht und musste mit KPdSU-Parteichef Breshnew verhandeln.

Erniedrigt kehrte er in seine Heimat zurück. Nach seiner Rückkehr aus Moskau musste er eine Rede im Radio verlesen und sprach zu seinem erniedrigten Volk. Seine Erniedrigung war so tief, dass er nicht mehr richtig sprechen konnte.

Nach der Zerschlagung der Reformbewegung musste Dubcek am 17. April 1969 als Parteichef der KPC zurücktreten - sein Nachfolger wurde Gustáv Husák - und übernahm bis September 1969 den Vorsitz in der Nationalversammlung. arauf war er für kurze Zeit Botschafter in Ankara in der Türkei.

Auf die Invasion des Warschauer Paktes folgte eine der größten Säuberungen innerhalb der Kommunistischen Partei KPC, doch sollten sich weder die Partei noch das Land je von diesem Aderlass erholen.

Im Juni 1970 wurde er aus der Partei ausgeschlossen und verdiente seinen Lebensunterhalt außerhalb des öffentlichen Lebens als Waldarbeiter.

Im Zuge der neuen Reformpolitik und der Bürgerrechtsbewegung von 1989 wurde Dubcek rehabilitiert und am 28. Dezember 1989 zum Präsidenten des tschechoslowakischen Parlaments gewählt.

Alexander Dubcek verstarb am 7. November 1992 an den Folgen eines am 1. September 1992 erlittenen Autounfalls.

Montag, 22. November 2021

RKI-Chef Wieler befürchtet fünfte Corona-Welle


Die befürchtete fünfte Corona-Welle ist nichts, was nicht voraussehbar war: Täglich steigende Infektionszahlen, tägliche Warnungen: Wenn sich nicht genügend Menschen impfen ließen, komme es zu einer fünften Welle, so RKI-Chef Wieler. "Es muss jetzt rasch dafür gesorgt werden, dass flächendeckend in Deutschland die Kontakte der Menschen eingeschränkt werden." Steigen die Infizierungszahlen weiter so an, wird es dabei kaum bleiben können. Das befeuert die Debatte über die allgemeine Impfpflicht.

Da kein weiterer Lockdown mehr beschlossen werden soll, wird wohl kein Weg an einer Impfpflicht vorbei führen. Es wurde spekuliert das die Impfstoffe 12 Monate schützen, jetzt lässt die Impfwirkung nach spätestens 6 Monaten nach, aber man hofft (ohne es zu wissen) das es diesmal länger dauert. Es ist aber eher unwahrscheinlich, daß das "normale" Leben von 2019 zurückkehrt, auch mit 100 Prozent Impfquote.
Wenn jemand glaubt, das Impfen ist gefährlicher als die Krankheit und entscheidet sich gegen eine Impfung, ist es ja seine persönliche Entscheidung, andererseits wenn er durch sein Verhalten ein Intensivbetten blockiert, welches ein anderer dringend benötigt ist das nicht mehr nur allein seine Entscheidung, dann gefährdet er andere Menschen.

Es kann doch wohl nicht mehr vertretbar sein, daß ignorante, egoistische Impfgegner die Gesundheit einer ganzen Nation gefährden. Die müssen endlich unter Androhung von Strafmaßnahmen zum Impfen gezwungen werden. Hier hört der Freiheitsanspruch solcher Typen auf, wenn sie die Gemeinschaft gefährden.

Die Gruppe der Ungeimpften ist allerdings überaus heterogen, besteht sie doch nicht nur aus Menschen, die sich dezidiert nicht impfen lassen wollen, sondern auch aus jenen, die dies aus unterschiedlichen Gründen nicht können, etwa Kinder unter 12 Jahren, Schwangere oder Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen. Eigentlich ist hier sogar noch weiter differenzieren. Neben jenen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, gibt es Unwissende, Ängstliche, Träge, Bockige, verbohrte Leugner und blanke Egoisten sehenden Auges. Für alle außer den Unwissenden, vielleicht noch den vor Angst Blinden, stellt sich die Frage, inwiefern sie für die Auswirkungen ihrer Handlungen auf andere zur Verantwortung zu ziehen sind, da ihnen diese ja klar sind oder jedenfalls sein müssten.

Im übrigen hat die Politik aber immer wieder und sehr eindringlich auf die drohende vierte Welle hingewiesen. Frau Merkel hat geradezu flehentlich die Menschen aufgefordert, sich und andere zu schützen.

Wenn so weitergemacht wird wie bisher - von Seiten der Gesellschaft wie ihrer Regierungsverantwortlichen - die Impfpflicht garantiert kommen. Diese Befürchtungen bzw. die Warnungen der Fachleute haben sich schließlich (bislang jedenfalls) noch jedesmal leider als allzu begründet erwiesen.

Montag, 15. November 2021

COP26: Was der Klimagipfel erreicht hat

Klimgipfel in Glasgow

Glasgow sollte als der Gipfel in die Geschichte eingehen, der den weltweiten Ausstieg aus der Kohle bringt. Und er sollte die Welt auf den Kurs des 1,5-Grad-Limits bringen.
Die Frage "Was der Klimagipfel erreicht hat" kann man leicht beantworten, genau das was Greta gesagt hat "Bla Bla Bla". Absichtserklärungen, freiwillige Selbstverpflichtungen und Ankündigungen von denen bisher noch nie welche erfüllt wurden und auch in Zukunft nicht erfüllt werden.

Eine Riesenverschwendung von Geldern und einen CO2-Abdruck in einer Woche, den ein kleines afrikanisches Land wahrscheinlich nicht mal im Jahr hat. Wundern tuts mich nicht. Ein System das einzig auf ständiges Wachstum und Profit Maximierung ausgerichtet ist. Dies durch skrupellose Ausbeutung von Mensch und Ressourcen realisiert, wird nichts für den Schutz des Klimas tun. Außer es bringt Gewinne ein.

Auch bei diesem Klimagipfel war der Wille der Verantwortlichen zu eiern verbindlichen Lösung zur Rettung des Klimas recht schwach, auch weil leider viel zu viele Lobbyisten mit am Werk waren, die sich massiv für ihre Firmen und Bereiche zu sehr einsetzten.
Es ist echt eine Schande, dass die uralte Elite der Politiker nicht wirklich die Jugend erhört, und ihre Proteste und Schreie wahrnehmen wollen. Eine vertane Chance !

Samstag, 13. November 2021

RKI-Chef Wieler: »Es ist fünf nach zwölf«

RKI-Präsident Wieler

Wegen der immer bedrohlicheren Corona-Ausbreitung in Deutschland werden mögliche weitere Alltagsbeschränkungen konkreter.

Das Robert Koch-Institut (RKI) rief am Freitag alle Bürgerinnen und Bürger auf, ihre Kontakte zu reduzieren. Einschränkungen sind nach Einschätzung von RKI-Präsident Lothar Wieler auch bei Partys und Großveranstaltungen vor allem in Innenräumen nötig.

Der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) forderte vor Bund-Länder-Beratungen ein schnelles Gegensteuern. Spahn sprach sich für das Prinzip 2G plus bei öffentlichen Veranstaltungen aus - also Zugang nur für Geimpfte und Genesene, die zusätzlich einen aktuellen Test vorweisen müssen. Von diesem Samstag an sind wieder kostenlose Corona-Schnelltests für alle möglich.

RKI-Präsident Lothar Wieler warnte: »Es ist fünf nach zwölf.« In etlichen Landkreisen gebe es so viele Neuinfektionen, dass Kliniken und besonders die Intensivstationen an der Kapazitätsgrenze seien. Dies werde ohne zusätzliche Maßnahmen überall eintreten. «Die vierte Welle trifft uns jetzt mit voller Wucht.»

Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen stieg laut RKI auf 263,7 und damit den fünften Tag in Folge auf einen Höchstwert. Die Gesundheitsämter meldeten binnen eines Tages 48,640 neue Fälle.

»Wir müssen alles tun, um diese Dynamik zu brechen«, sagte Spahn. »Sonst wird es für das ganze Land ein bitterer Dezember.« Wieler erläuterte, beispielsweise müssten von den mehr als 50 000 Neuinfizierten, die am Vortag gemeldet worden waren, im Laufe der Zeit etwa 3000 ins Krankenhaus, 350 auf die Intensivstation. Rund 200 würden wahrscheinlich sterben. Für eine stärkere Eindämmung solle unter anderem bei Großveranstaltungen die Personenzahl reduziert oder ein Verbot erwogen werden. Eine konkrete Zahl als Obergrenze nannte er nicht. «Wir wissen, dass insbesondere in Innenräumen sogenannte Superspreader-Events stattfinden.» Man solle auch erwägen, in besonders belasteten Regionen Bars oder Clubs zu schließen.

Spahn begründete seine Forderung nach 2G plus damit, dass die bisher von Bund und Ländern vereinbarte 3G-Regel mit Zugang für Geimpfte, Genesene und Getestete alleine nicht mehr reiche. Dies werde außerdem zu oft nicht kontrolliert, so dass eigentlich 0G gelte. Erste Länder führen 2G-Regeln schon ein. Dies dürfte auch Thema der für Donnerstag vorgesehene Corona-Runde von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten sein.

Freitag, 12. November 2021

EU will in Klimakonferenz-Beschluss fehlenden Ehrgeiz anprangern

Die EU will einem deutschen Regierungspapier zufolge im Abschluss-Dokument des Weltklima-Gipfels die fehlenden Zusagen zur Treibhausgas-Minderung offen anprangern. Die EU setze sich dafür ein, dass diese Lücke bei der Begrenzung der Erderwärmung als Kernpunkt benannt werde, heißt es in einer schriftlichen Zwischenbilanz der deutschen Delegation.
Es gebe bei den nationalen Zusagen der Staaten (NDCs) eine "Ambitionslücke" mit Blick auf die Vorgabe des Pariser Weltklimavertrags, die Erd-Erwärmung auf möglichst nicht mehr als 1,5 Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen. "Einhaltung von 1,5 Grad erfordert drastische Emissions-Reduktionen bis 2030", heißt es im Papier.

"Insbesondere klafft eine Lücke zwischen den langfristigen Ankündigungen und den auf die nächsten 10 Jahre ausgerichteten NDCs."

Besonders der weltgrößte Emittent von Treibhausgasen, China, steht in der Kritik. Zum Treffen in Glasgow schärfte das Land seine Klimaziele praktisch nicht an. Dies hatten Deutschland und andere Staaten wie die USA bereits offen bemängelt.

Kritisch bewertet das Papier auch die internationale Klimafinanzierung, mit denen die reicheren Länder den ärmeren bei der Anpassung an den Klimawandel und einem Ausgleich der bereits entstandenen Schäden helfen sollen.

"Forderungen nach mehr Finanzierung für Anpassung und Schäden & Verluste und der Beginn der Verhandlungen zum neuen Klimafinanzierungsziel post 2025 bestimmen die Klimafinanzierungsverhandlungen und werden voraussichtlich erst auf Minister*innenebene gelöst."

Donnerstag, 11. November 2021

Die Welt ändern

Fjodor Michailowitsch Dostojewski


»Um die Welt zu ändern, sie neu zu gestalten, müssen zuvor die Menschen sich selbst umstellen.«

»Jeder Mensch, egal wer er ist oder wie heruntergekommen er sein mag, erwartet instinktiv oder im Unterbewußtsein, daß man Respekt für seine Menschenwürde aufbringt.«

»Die gute Zeit fällt nicht vom Himmel, sondern wir schaffen sie selbst; sie liegt in unseren Herzen eingeschlossen.«

Weblink:

Fjodor Michailowitsch Dostojewski -

Sonntag, 7. November 2021

Globaler Aktionstag zur Halbzeit der COP26

Weltklimaschutz-Konferenz in Glasgow

Zur Halbzeit des UN-Klima-Gipfels im schottichen Glasgow sind Menschen weltweit auf die Straße gegangen, die ein schnelleres und entschlosseneres Handeln gegen den Klimawandel fordern.

Trotz strömenden Regens gingen allein am Tagungsort Glasgow tausende Menschen zu Protesten auf die Straße, um weitreichende Klimaschutzmaßnahmen zu fordern. Am Konferenzort im schottischen Glasgow gingen zehntausende Demonstranten auf die Strasse, um gegen die Klimapolitik zu demostrieren und Druck auf die Klima-KonferenztTeilnehmer zu machen.

Nicht nur Umweltschützer und Klima-Aktivisten riefen zu Protesten auf, auch Gewerkschaften, religiöse Gruppen und Landwirte haben sich der Kundgebung angeschlossen.

Kritik an den bisherigen Beschlüssen von Glasgow gibt es auch aus der Politik. So sagte Entwicklungshilfeminister Müller, CSU, die sich abzeichnenden Beschlüsse des Gipfels reichten nicht aus, um das 1,5-Grad-Ziel noch zu erreichen. Auch die Unterstützungsangebote für ärmere Länder zur Anpassung an den Klimawandel seien "absolut unzureichend, sagte Müller dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Samstag, 6. November 2021

CDU: Eine Partei geht in die Opposition

CDU Schriftzug

Die CDU findet sich nach 16 Jahren wohl bald in der ungewohnten Rolle der Opposition wieder, eine Rolle, die sie erst wieder erlernen muss. Aber kann sie das überhaupt noch? - Oppositon bietet immerhin die Chance der Erneuerung.

Früher konnte die CDU sicher sein, dass nach einigen Legislaturperioden in der Opposition das Pendel schon wieder zurück schwingen und zurück zur gewohnten Macht führen würde. Das wird aber wohl nie mehr der Fall sein.

Das politische und soziale Umfeld ist für die CDU eindeutig schwieriger geworden. Politik links der Mitte können SPD und Grüne besser und mit den migrationsskeptischen Wählern rechts der Mitte will die CDU nichts mehr zu tun haben.

Damit sind diese Wähler für das demokratische Spektrum (also alle außer der AfD) neutralisiert. Ohne diese Wähler wird die CDU aber nie wieder zu einer relativen Stärke zurückfinden, denn links der Mitte ist der Konkurrenzkampf für die altersschwache CDU zu groß.

Auch wird die CDU den Konservatismus im Zeitalter des Klimawandels und der Erderwärmung nachhaltig mit neuen Inhalten füllen müssen - im Hinblick auf einen die Schöfung bewahrenden und die Zukunft sichernden Konservatismus, dnn mit dem hergebrachten, nur das Bestehende bewahrenden Konservatismus wird die Partei für die Zukunft nicht ausreihend gewappnet sein.

Im Ergebnis sehen wir den Untergang einer stolzen Partei und den Untergang der erfolgreichsten Partei in Europa.

Donnerstag, 4. November 2021

Weltklimaschutz und Weltbevölkerung

Weltklimaschutz-Konferenz in Glasgow

Weltklimaschutz ist auch eine Frage der Weltbevölkerung und des Bevölkerungswachstums. Seit 1990 hat die Menschheit um 50% zugenommen und die CO2-Emissionen als Beispiel für Treibhaussemissionen etwa um 60%. In dieser Zeit sind viele damalige Schwellenländer zu wichtigen Industrienationen aufgestiegen.

Die Einsparungen in den etablierten Industrienationen wurden mehr als kompensiert. Man kann keiner aufsteigenden Nation zumuten, zu verzichten, der Hinweis auf die historische Verantwortung der etablierten Industrienationen kann nicht wegdiskutiert werden. Diese unterschiedlichen Interessen zusammenzubringen wird sehr schwer werden.

Leider wird das Thema des Bevölkerungswachstums tabuisiert. Solange dieses sich weiter so entwickeln wird wie seit 1990, werden alle Anstrengungen umsonst sein.