Wladimir Putin wurde vor 70 Jahren am 7. Oktober 1952 als Sohn eines Fabrikarbeiters in Leningrad geboren.
Wladimir Putin ist ein russischer Politiker und amtierender Präsdient Russlands. Er ist seit dem 7. Mai 2012 Präsident der Russischen Föderation. Putin ist ein Machtpolitiker, der aus dem mächtigen Apparat des Geheimdienstes entstammt und auf die militärische Macht Russlands setzt.
Dasselbe Amt hatte er bereits von 2000 bis 2008 innegehabt. Von 1999 bis 2000 und erneut von Mai 2008 bis Mai 2012 war Putin Ministerpräsident Russlands. Zwischen 2008 und 2012 war er Vorsitzender der Partei »Einiges Russland«.
Von 1975 bis 1990 arbeitete der studierte Jurist aus Leningrad (heute Sankt Petersburg) für den sowjetischen Geheimdienst (KGB) in der Auslandsaufklärung. Nach seinem Ausscheiden aus dem Geheimdienst wurde er Berater von Anatoli Sobtschak, dem Vorsitzenden des Leningrader Sowjets.
1991 wurde Putin stellvertretender Oberbürgermeister von Sankt Petersburg und 1996 stellvertretender Leiter der Verwaltung der Angelegenheiten des Präsidenten Jelzin in Moskau. Im August 1999 ernannte Boris Jelzin Putin zum Ministerpräsidenten. Nach Jelzins Rücktritt wurde Putin geschäftsführender Präsident und am 26. März 2000 russischer Präsident - ein Amt, dass er zwei Amtsperioden, bis 2008 innehatte.
Putin absolvierte zunächst ein Jura-Studium an der Universität Leningrad. Von 1975 bis 1982 war er KGB-Offizier in der ersten Hauptabteilung (Auslandsspionage). Zu seinen frühen KGB-Pflichten zählte auch das Unterdrücken von Dissidenten-Tätigkeiten in seiner Heimatstadt.
1984 bis 1985 besuchte er die KGB-Hochschule in Moskau. Putin war ab 1985 in der DDR, hauptsächlich in Dresden, in nachgeordneter Funktion tätig.
Putin nutzte für seinen Aufstieg auch seine aus dem Kreis russischer Politiker herausragenden Kenntnisse des Auslandes, die er als KGB-Mann in der DDR von 1985 bis 1990 gewonnen hatte.
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