Der Verschleiß von Parteichefs in der SPD liebstes Kind. Wenn man sich so anschaut, wie viele Parteichefs die SPD nach den 23 Jahren Willy Brandt so alles hatte, dann könnte man sich so die Frage stellen, ob es mehr Parteichefs oder mehr Parteitage waren.
Noch vor vier Jahren wurde auch Kühnert kaum ernst genommen, wenn man sich an das Zitat von Herrn von Lucke erinnert, mit wem die SPD als Kanzlerkandidat in die Wahl gehen solle. Etwa mit Kühnert? In der Tat verbraucht die SPD ihre Vorsitzende wie am Fließband.
Bis Gerhard Schröder waren es nicht so viele, nicht mehr als in anderen Parteien auch. Und ein Prozess der Neufindung, wie er nach Schröder notwendig und schmerzhaft war, ist naturgemäß auch mit vielen Wechseln der Vorsitzenden verbunden, also Folge und nicht Ursache.
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